GiroCode-Generator – QR-Code für Überweisungen erstellen

Ihr Kunde scannt den Code mit der Banking-App – Empfänger, IBAN, Betrag und Verwendungszweck sind sofort ausgefüllt. Das Beispiel zeigt den Jahresbeitrag eines Sportvereins.

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Was ist ein GiroCode?

Der GiroCode ist ein QR-Code für SEPA-Überweisungen in Euro. Technisch folgt er dem Standard EPC069-12 des European Payments Council, deshalb heißt er auch EPC-QR-Code; „GiroCode“ ist die in Deutschland übliche Bezeichnung. Im Code stehen Empfängername und IBAN, auf Wunsch auch Betrag und Verwendungszweck.

Scannt jemand den Code mit der Banking-App, öffnet sich eine fertig ausgefüllte Überweisung. Bezahlt ist damit noch nichts: Die Person prüft die Daten und gibt die Überweisung wie gewohnt frei. Für Sie bedeutet das: keine falsch abgetippte IBAN und ein Verwendungszweck, den Sie sofort zuordnen können.

So erstellen Sie Ihren Code

  1. Empfänger: der Name des Kontoinhabers, höchstens 70 Zeichen.
  2. IBAN: mit oder ohne Leerzeichen. Der Generator prüft die Prüfziffer und meldet Tippfehler sofort.
  3. Betrag (optional): Bleibt das Feld leer, trägt die zahlende Person den Betrag selbst ein – praktisch für Spenden.
  4. Verwendungszweck: bis 140 Zeichen, am besten mit Rechnungs- oder Mitgliedsnummer.
  5. BIC (optional): Für Konten im Europäischen Wirtschaftsraum ist er nicht nötig.

Das Beispiel oben zeigt den Jahresbeitrag eines Sportvereins: 96 € mit Mitgliedsnummer im Verwendungszweck. So ordnet der Kassenwart jede Zahlung ohne Nachfrage zu. Den fertigen Code speichern Sie als PNG oder SVG. Er entsteht direkt in Ihrem Browser – Ihre Kontodaten werden nicht übertragen.

Was im Code steckt

FeldInhaltIm Beispiel
Kennung, Version, Zeichensatzfest vorgegebenBCD, 002, 1 (UTF-8)
VerfahrenSEPA-ÜberweisungSCT
BICoptionalleer
Empfängerbis 70 ZeichenTSV Beispielstadt e. V.
IBANohne LeerzeichenDE89370400440532013000
Betrag„EUR“ und Betrag mit PunktEUR96.00
Verwendungszweckbis 140 ZeichenMitgliedsbeitrag 2027, Mitgliedsnr. 1043

Den Rohtext blenden Sie unter dem Code ein und kopieren ihn, falls Sie ihn in eigene Software übernehmen möchten. Der gesamte Inhalt darf höchstens 331 Byte lang sein, Umlaute zählen dabei doppelt. Bei üblichen Namen und Verwendungszwecken wird diese Grenze nicht erreicht.

Wofür sich ein GiroCode lohnt

  • Rechnungen: Unsere Vorlagen drucken den Code automatisch auf Rechnung, Abschlagsrechnung und Mahnung, sobald Ihre IBAN hinterlegt ist – etwa bei der Rechnung für Freiberufler.
  • Mahnungen: Wer nach einer Mahnung nur noch scannen muss, zahlt eher sofort.
  • Vereine und Spenden: Code auf Beitragsbrief, Flyer oder Plakat; bei Spenden ohne festen Betrag.
  • Vermietung: Kaution oder Nebenkostennachzahlung mit eindeutigem Verwendungszweck. Wird bar gezahlt, stellen Sie stattdessen eine Quittung für die Mietkaution aus.
  • Privat: Geld für ein gemeinsames Geschenk oder die Urlaubskasse einsammeln.

Der GiroCode auf der Rechnung

Auf einer Rechnung gehört der Code in die Nähe des Zahlungsbetrags oder der Bankverbindung, nicht in die Fußzeile zwischen Registerangaben. Darunter steht ein kurzer Hinweis wie „Mit Banking-App scannen“. Als Verwendungszweck eignet sich die Rechnungsnummer, damit Sie den Zahlungseingang ohne Rückfrage zuordnen.

Verwenden Sie den Rechnungsbetrag inklusive Umsatzsteuer, also genau den Betrag, der überwiesen werden soll. Bieten Sie Skonto an, lassen Sie den Betrag besser weg oder setzen Sie den vollen Betrag ein und nennen Sie den Skontobetrag im Text – ein Code kann nur einen Betrag enthalten.

Tipps, damit der Code zuverlässig funktioniert

  • Scannen Sie den fertigen Code einmal selbst mit Ihrer Banking-App, bevor Sie ihn verschicken.
  • Drucken Sie ihn nicht zu klein und lassen Sie rundherum einen hellen Rand frei.
  • Schreiben Sie „Mit Banking-App scannen“ daneben – nicht jeder kennt das Symbol.
  • Nennen Sie IBAN und Betrag zusätzlich im Klartext für alle, die lieber tippen.
  • Erstellen Sie für jede Rechnung einen eigenen Code. Ein Code mit alter Rechnungsnummer im Verwendungszweck führt zu Zahlungen, die Sie nicht zuordnen können.

Sicherheit: Worauf Zahlende achten sollten

Ein QR-Code ist nur so vertrauenswürdig wie sein Absender. Betrüger kleben gefälschte Codes über echte oder verschicken Rechnungen mit fremder IBAN. Prüfen Sie deshalb vor der Freigabe, ob Empfängername und IBAN zu dem passen, was Sie erwarten. Zeigt Ihre Banking-App eine Warnung zum Empfänger, brechen Sie im Zweifel ab und fragen beim Absender auf einem bekannten Weg nach.

Als Empfänger helfen Sie Ihren Kunden, indem Sie Ihre IBAN dauerhaft gleich halten und auf Rechnungen immer mit demselben Namen auftreten.

Grenzen: Schweiz, andere Währungen, BezahlCode

Der GiroCode funktioniert nur für Überweisungen in Euro. In der Schweiz gibt es mit der QR-Rechnung ein eigenes Verfahren; ob eine Schweizer Banking-App einen GiroCode liest, ist nicht sicher. Liegt das Konto des Empfängers in einem SEPA-Land außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, etwa in der Schweiz, gehört zudem der BIC in den Code. Mehr dazu lesen Sie bei der Rechnung in die Schweiz.

Der früher verbreitete BezahlCode ist ein anderes, älteres Format. Wenn heute in Deutschland von einem QR-Code auf der Rechnung die Rede ist, ist meist der GiroCode gemeint.

Häufige Fragen: GiroCode-Generator

Ist der GiroCode-Generator kostenlos und seriös?

Er ist kostenlos und braucht keine Anmeldung. Der Code entsteht direkt in Ihrem Browser, Name und IBAN werden nicht an einen Server geschickt. Sie können ihn als Bild speichern und auf Rechnungen, Flyern oder Ihrer Website verwenden.

Kann ich einen GiroCode ohne Betrag erstellen?

Ja, der Betrag ist optional. Die zahlende Person trägt ihn dann in ihrer Banking-App selbst ein – sinnvoll für Spenden oder wechselnde Beträge.

Welche Banking-Apps können GiroCodes lesen?

Viele Banking-Apps in Deutschland haben eine Funktion wie „Scannen“ oder „Foto-Überweisung“, die GiroCodes erkennt. Ob Ihre App dazugehört, sehen Sie im Menü für neue Überweisungen.

Wie kommt der GiroCode auf meine Rechnung?

Am einfachsten über unsere Rechnungsvorlage: Hinterlegen Sie Ihre IBAN bei Ihren Daten, dann erscheint der Code automatisch im PDF. Alternativ laden Sie ihn hier als PNG oder SVG herunter und fügen ihn in Ihr eigenes Dokument ein.

Kann die zahlende Person den Betrag noch ändern?

In der Regel ja, der Betrag ist ein Vorschlag. Name, IBAN und Verwendungszweck sollen dagegen unverändert übernommen werden.

Warum funktioniert mein GiroCode nicht?

Häufige Ursachen sind ein zu klein gedruckter Code ohne hellen Rand, eine fremde Währung oder eine App ohne Scanfunktion. Erstellen Sie den Code neu, drucken Sie ihn größer und testen Sie ihn vor dem Versand mit Ihrer eigenen Banking-App.

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